Lokale Projekte

Projekt 2017: Mit Syrerinnen Kultur erleben

 

Gemeinsam mit geflüchteten Frauen Konzerte oder andere kulturelle Veranstaltungen besuchen und ihnen damit die Möglichkeit bieten, das kulturelle Leben der Stadt kennenzulernen und neue Kontakte zu knüpfen – das sind die Ziele dieser Initiative von Frauen für Frauen.

 

Zielgruppe:

Wir wenden uns an geflüchtete syrische Frauen aller Altersgruppen, die in Schwerin leben.

Aktion:

Soroptimistinnen holen die syrischen Frauen zu Hause ab, fahren mit ihnen gemeinsam zur Spielstätte, verbringen mit ihnen das Konzert oder die Kulturveranstaltung und den Abend und begleiten sie anschließend wieder nach Hause.

Veranstaltungen:

Für dieses Projekt werden primär kleinere Konzerte ausgewählt, wie sie vom FEINSPITZ, im Schleswig-Holstein-Haus, vom Konservatorium oder anderen Einrichtungen in Schwerin veranstaltet werden.

Ergänzend zu den Konzerten besuchen wir auch andere Kulturveranstaltungen, wie Tanz- oder Theateraufführungen im Mecklenburgischen Staatstheater oder Kunstausstellungen, beispielsweise in Schloss Wiligrad.

Nutzen:

  • Dieses Projekt von Frauen richtet sich ausschließlich an Frauen.
  • Geflüchtete Syrerinnen und Soroptimistinnen aus Schwerin lernen einander kennen und verbringen miteinander einen schönen Abend. Die Syrerinnen nehmen damit am kulturellen Leben in der Stadt teil, und zwar unabhängig von ihren Männern.
  • Die Frauen von Soroptimist International bieten den Syrerinnen vor, während und nach dem Abend einen geschützten Raum.
  • Damit werden wesentliche Ziele von Soroptimist International erfüllt, wie internationale Verständigung und Freundschaft und Integration für Ausländer.
  • Diese Kontakte wirken auch in den privaten Bereich hinein. Soroptimistinnen unterstützen die Syrerinnen beispielsweise durch Sachspenden für die Familien. Auch Freundschaften haben sich schon entwickelt.

Förderung:

Wir freuen uns sehr über die finanzielle Unterstützung der Ehrenamtsstiftung MV – Stiftung für Ehrenamt und bürgerschaftliches Engagement in Mecklenburg-Vorpommern.

Weitere Informationen:

Auf der Seite „Neuigkeiten“ berichten wir über die Begegnungen mit den syrischen Frauen.

 

 

Projekt 2017: „Mecklenburgs weiblicher Beethoven“ - Eine Konzertreihe mit Streichquartetten von Emilie Mayer (1812-1883)

 

Sie feierte Erfolge – und geriet in Vergessenheit: die Komponistin Emilie Mayer, Mecklenburgs „weiblicher Beethoven“.

 

Eine besonders schöne  Gelegenheit, die Werke  der außergewöhnlichen  Komponisten zu entdecken, bietet eine Konzerttournee mit dem Cornelis-Quartett vom 27. August bis 2. September 2017 durch Mecklenburg-Vorpommern.

Die vier Musikerinnen, Mitglieder der „Akademie für Alte Musik Berlin“, haben sich  Mayers Werken angenommen und spielen sie auf historischen Instrumenten. Die ausgewählten  Aufführungsorte geben den passenden Rahmen: Kirchen in Sternberg, Schwerin, Greifswald und Swantow auf Rügen.

Heute sind Emilie Mayers Werke selten zu hören. Um ihr musikalisches Erbe und ihre bemerkenswerte Biografie einem breiteren Publikum nahe zu bringen, hat der Schweriner Club von Soroptimist International,  der weltweit größten Serviceorganisation berufstätiger Frauen, die Konzertreihe ins Leben gerufen, gemeinsam mit andere SI Clubs aus Mecklenburg-Vorpommern.

Ausdrückliches Anliegen ist es, auch den Besuchern unseres Bundeslandes diese herausragende Persönlichkeit der mecklenburgischen Musikgeschichte bekanntzumachen, so dass ein Termin in der Sommersaison besonders geeignet erscheint.

Die Schirmherrschaft übernahm Frau Sylvia Bretschneider, Präsidentin des Landtags Mecklenburg-Vorpommern.

Gefördert wird die Konzertreihe vom NDR Landesfunkhaus Mecklenburg-Vorpommern, der Landeshauptstadt Schwerin, der Universitäts- und Hansestadt Greifswald und dem Landkreis Vorpommern-Rügen.

Medienpartner ist der Norddeutsche Rundfunk.

Diesem Projekt haben wir eine eigene Seite gewidmet.

Dauerhafte Projektpartner

Projekt »Lesen wirkt Wunder« blickt 2015 auf ein Jahr erfolgreiche Arbeit zurück

Auf Initiative des Schweriner Clubs von Soroptimist International hatten die Schweriner Service-Clubs das Projekt zur frühkindlichen Leseförderung ausgewählt und mit den Erlösen des Martensmannschmauses 2014 unterstützt.

Ein Jahr später legt der Freundeskreis der Stadtbibliothek nun einen umfangreichen und eindrucksvollen Bericht über die bisherige Aktivitäten vor. Dabei werden die einzelnen Schwerpunkte sehr anschaulich dargestellt: das Puppentheater „Pippilothek ??? – eine Bibliothek wirkt Wunder“, das „Lesezauberland“  samstags in der Bibliothek, die Märchen-Ralley zum Schlossfest. Allein mit etwa 30 Aufführungen des Puppentheaters wurden mehr als 500 Kinder in die Bibliothek gelockt. Da der Erlös aus dem Martensmannschmaus 2014 besonders hoch war, ist es dem Freundeskreis möglich, die kostenlose Bibliotheksnutzung für bedürftige Familien auch weiterhin anzubieten.

Den vollständigen Bericht können Sie hier nachlesen.

Projekt »Lesen wirkt Wunder« erhält den Erlös vom Martensmannschmaus 2014

Am 9. November 2014 fand im Schweriner Schloss der 15. traditionelle Martensmannschmaus statt. Dieses Benefiz-Dinner wird alljährlich von den Schweriner Service-Clubs gemeinsam organisiert. In diesem Jahr wurde der Erlös in Höhe von 5.500 Euro dem Freundeskreis der Stadtbibliothek e. V. für das Projekt „Lesen wirkt Wunder“ gespendet.

Dieses Projekt wählten die Service-Clubs auf Initiative von Soroptimist International (SI) Club Schwerin aus. Unterstützt werden Familien mit Kindern von drei bis sechs Jahren, die sonst keinen Zugang zur Literatur haben. Für bedürftige Familien werden die Bibliotheksgebühren für ein Jahr übernommen. Außerdem finanziert der Freundeskreis Puppentheateraufführungen in Kindertagesstätten und in der Stadtbibliothek, mit denen Eltern und Kindern Ideen zum Lesen vermittelt werden.

Beim Soroptimist-Clubabend im Januar 2015 stellten Mitglieder des Freundeskreises und die Puppenspielerin Claudia Hartwich das Projekt nochmals ausführlich vor. Beim Clubabend konnte der SI Club Schwerin den Erlös des Martensmannschmauses an den Freundeskreis übergeben. Einige Clubschwestern werden zukünftig als Vorlesepatinnen die Vorleseaktionen des Freundeskreises unterstützen.

Ausbildung russischer Migrantinnen zu Altenpflegehelferinnen

Das größte eigene Projekt des Soroptimist International Club Schwerin war die Idee eines interkulturellen Pflegedienstes. Sechzehn russische Migrantinnen wurden zu Altenpflegehelferinnen ausgebildet. Anschließend benötigten die meisten Frauen für ihre Arbeit in der ambulanten Pflege einen Führerschein. Auch hier half der SI Club Schwerin finanziell und organisatorisch. Der Club trug maßgeblich zum Gelingen des Projektes bei und beteiligte sich in den Jahren 2002 bis 2007 mit insgesamt 8.700 Euro. Auch Landes- bzw. EU-Mittel wurden eingeworben.

Eine ausführlichere Beschreibung des Projekts findet sich in dieser Pressemitteilung.

Hier eine Auswahl weiterer Projekte, die Schweriner Soroptimistinnen gefördert haben:

  • Unterstützung des Projektes „Musiker ohne Grenzen“ zwecks Anschaffung von Musikinstrumenten für die Aktivitäten in Südamerika mit 476 Euro im Jahr 2010.

  • Unterstützung einer kurdischen Journalistin, die in der Türkei die Frauenrechte vertrat und aufgrund ihres politischen Engagements das Land verlassen musste. Der Club unterstützte sie in Form von Zuwendungen für den Deutschunterricht und übernahm in den Jahren 2009 und 2010 einen Teil ihrer Fahrkosten von Schwerin nach Hamburg. Insgesamt wurde ein Betrag von 1.700 Euro bereitgestellt.

  • Das 10. Clubjubiläum von SI Schwerin vom 1. bis 3. Oktober 2005 wurde von einem festlichen Abend im Schweriner Schloss gekrönt. Die Feier stand unter der Schirmherrschaft der Landtagspräsidentin Mecklenburg-Vorpommerns, Silvia Brettschneider. Das Abendessen wurde von der Schauspielerin und Clubschwester Cordula Gerburg umrahmt. Unter dem Titel "Parlez-moi d’amour" präsentierte sie eine Liebesgeschichte in 19 Chansons. An den folgenden Tagen gab es eine Schlossführung mit Maria Steinhagen, eine Stadtführung und eine Führung durch das Schlossmuseum. Ein weiterer Höhepunkt war die Besichtigung des Gutes Wamckow mit Mittagessen und Erntedankgottesdienst. Die großzügigen Spenden aus diesem schönen Ereignis stellte der SI Club Schwerin dem Pädagogischen Mittagstisch des Deutschen Kinderschutzbundes Kreisverband Schwerin e.V. zur Verfügung. Mit der Summe konnte der Verein seine Arbeit zweieinhalb Monate finanziell absichern.

  • Günther Pilgrim, der ehemalige Pastor, Literaturkenner und Hesseliebhaber, las im Jahr 2002 anlässlich des 125. Geburtstages von Hermann Hesse aus dessen Werken. Der Projekterlös von 520 Euro wurde der Einrichtung „Frauen im Zentrum“ in Schwerin zur Verfügung gestellt. Diese Einrichtung hat der Club in all den Jahren seines Bestehens umfangreich materiell und finanziell unterstützt.

  • Die Jubiläumsfeier zu 5 Jahren Club Schwerin haben wir den Kindern von Tschernobyl gewidmet. Dazu veranstalteten wir am 30. September 2000 ein Benefizkonzert im Perzina-Saal der Schweriner Stadtbibliothek. Es spielten Solisten aus Finnland und Japan. Dabei wurde auch eine Klavierkomposition des Pianisten Shigehiro Yamamoto uraufgeführt. Die Einnahmen des Benefizkonzerts kamen einem Ferienprojekt für Kinder aus Tschernobyl zu Gute.

  • Gefördert wurde auch eine russische Studentin, die mit ihrem Mann aus Moskau wegen seiner Wehrdienstverweigerung geflohen war: Sie konnte ein Germanistikstudium in Rostock aufnehmen und der Club unterstützte sie im Zeitraum von 1997 bis 2001 mit 4.800 DM.

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